BÖHSE ONKLEZ: Bandstimmen zu den neuen Liedern der Platte ‚Böhse Onkelz‘

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Böhse OnkelzAutor: rawpic | CC-BY-SA-4.0 | Bild nicht verändert

Am 28. Februar bringen die Böhsen Onkelz ihr zweites Studioalbum seit ihrer Wiedervereinigung auf den Markt. Das neue Album ‚Böhse Onkelz‘ hält für die Fans insgesamt 13 neue Titel bereit und zu einigen dieser Titel haben sich die Onkelz höchstpersönlich bereits zu Wort gemeldet.

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Böhse Onkelz – Stimmen zu den neuen Liedern

Zu „Song“ 1, dem Prolog, meldete sich Schlagzeuger Pe Schorowsky zu Wort:

Danke Ben! Ist uns eine große Ehre. Der Mann kann. Kann man nicht anders sagen. Viele Parallelen. Gleicher Jahrgang. Hut ab vor seiner Kunst als Redner, Schauspieler und seinem teilweise holprigen Lebensweg. Seinem scharfen Geist und lockeren Art.“


Das zweite Lied ‚Kuchen und Bier‘, welches von vielen Fans schon mit großer Spannung erwartet wird, wurde ebenfalls von Schlagzeuger Peter Schorowsky kommentiert:

Idealer Opener. Ein klassischer Onkelz-Song. Ich freu mich auf die Tour. Feierlaune.“

Natürlich freuen sich nicht nur die Onkelz auf die Tour, sondern auch etliche Fans. Zumindest die, die ein Ticket ergattern konnten. Die Hallentour im Jahr 2020 war schnell restlos ausverkauft. Außerdem meldete sich auch noch Bassist und Bandleader Stephan Weidner zu diesem Song zu Wort:

40 Jahre Onkelz. Nie hätten wir es für möglich gehalten, dass so viel Leben in dieses Zeitfenster passt. Wir waren Meister im keine Töne treffen, Heiser sein und im Kräfte messen. 14.600 Tage keine Zeit für Bodenhaftung, da darf man auch mal über sich selbst lachen.

Ganz wie man es von dem W gewohnt ist, locker lässig und trotzdem ehrlich. „Feierlaune“, „Da darf man auch mal über sich selbst lachen“, das macht auf jeden Fall Lust auf den neuen Song ‚Kuchen und Bier‘, wir sind gespannt! Der Textauszug:

„Wir prahlten zu viel, wir lachten zu laut. Das Gaspedal ganz durchgetreten, gaben Vollgas im Stau.“

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Über den dritten Song ‚Des Bruders Hüter‘ teilen ebenfalls Pe und Stephan ihre Gedanken mit uns. Pe:

„Der Text spricht für sich. Könnte auch auf der Dopamin sein, welche ich gutfinde.

‚Dopamin‘ also, das letzte Album vor ihrer Auflösung im Jahr 2005, das noch keine melancholischen Einflüsse auf Grund ihrer bevorstehenden Auflösung mit sich brachte. Das Album ‚Adios‘ hingegen, das wirklich das letzte Album vor ihrer Auflösung war, war von vornherein schon von Melancholie seitens der Fans und der Band geprägt.

Stephan kommentierte den Song ‚Des Bruders Hüter‘ wie folgt:

„In Freundschaften gibt es keine Psycho-Diskussionen und keine Rechtfertigungen. Hosen runter und ein offenes Gespräch! Freundschaften sind trotzdem nicht immer einfach, aber man ist füreinander da, steht sich mit Rat und Tat zur Seite, der Starke hilft dem Schwachen den Schmerz zu schultern und bringt ihn heim wenn er betrunken ist.“

Wahre Worte, denen nichts hinzuzufügen ist. Wieder gewohnt ehrlich und auf den Punkt treffend. Bei einer richtigen Freundschaft sollte dem anderen nichts vorgegaukelt werden. Wie Stephan eben schon sagt „Hosen runter und ein offenes Gespräch!“. Sicher ist es unter anderem auch das, was eine Freundschaft nicht immer einfach macht. Einige Menschen können mit Ehrlichkeit nicht richtig umgehen, was das Ganze dann wieder etwas problematischer macht. Dennoch sollte man nie vergessen: Ehrlichkeit währt am längsten.

Hier ein Textauszug aus dem Song ‚Des Bruders Hüter‘:

„Ein guter Freund in schlechter Lage, hört im Schweigen deinen Schrei. Ein Freund soll Freundes Schwäche tragen, soll seines Bruders Hüter sein.“

Ein Song für echte Freunde, die immer füreinander da sind und auch mit der Ehrlichkeit des anderen Leben können.

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Song Nummer 4 auf der neuen Scheibe nennt sich ‚Ein Hoch auf die Toten‘. Als Textauszug wird folgendes bekannt gegeben:

„Alles, was man am Leben liebt, durch den Tod erst Form ergibt. Jeder muss ins Jenseits treten und wer will hier schon ewig leben?“

Stephan und Pe kommentieren den Song folgendermaßen:

Pe sagt:

„Día de Muertos – sollte es so auch in Deutschland geben. Ihr Geist stirbt nicht. Sie weiter zu lieben macht Sinn. Der Tod ist eine natürliche Angelegenheit. Wir gehen nur dahin, wo wir hergekommen sind.“

Stephan:

„Ihr wisst ja wie das ist, im Rückblick hängt der Himmel voll Rosen. Rings um uns herum tanzen die Toten, ihr Leben wollen wir ehren und feiern. Kein ‚Nur die Besten sterben jung II‘, sondern die sinnstiftende Suche und das fragen nach dem „Danach“.“

Kein ‚Nur die Besten sterben jung II‘. Das fragen, was nach dem Tod ist, eine berechtigte Frage. Klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Titel.


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„Ich wasch die Hände in Unschuld und dreckige Wäsche. Ich weiß mehr als ich sage, ich denke mehr als ich spreche, wenn es nicht wahr ist, dann ist es gut erfunden.“

Das war der Textauszug zu Song Nummer 5 ‚Prawda‘. Den Song haben Pe, Stephan und Gonzo kommentiert.

Pe:

„’Cult‘ war der Arbeitstitel. The Cult war eine unserer Lieblingsbands. Mit Halbwahrheiten wird ausgiebig Politik betrieben und als Tool immer gerne eingesetzt in allen Lebenslagen… oft fatal.“

Stephan:

„Russisch für ‚Wahrheit‘ und genau um jene geht es. Der Song ist keine Presseschelte, aber eine Zeitung, die Lügen verbreitet und sich ‚Prawda‘ nennt, dient als Namensgeber. Das meiste, was wir als wirkliches Wissen betrachten, ist nichts als ein Gewebe von Meinungen, Theorien und Schwärmereien, aber ohne wirkliche Erkenntnis der Wahrheit, weil die Wahrheit nicht in der Phantasie und in Träumen und Meinungen, sondern in sich selbst zu finden ist. Und wie sagte schon Goethe: »Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.«“

Gonzo:

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Wer kann wem noch glauben, wenn alles, was wahr sein kann, auch gleichzeitig gelogen ist? Die Antwort liegt in dir. Schöner, groovender, harter Rocker, der so auch auf ‚Ein böses Märchen‘ Platz gehabt hätte. Gefällt mir außerordentlich gut.“

Ein Lied über die Wahrheit, die leider nicht immer Platz in unserer heutigen Gesellschaft findet. Politik, Presse und andere Medien, die oft nur Lügen, Meinungen und Theorien verbreiten und sie als Wahrheit verkaufen. Vielleicht ein Song in der Art „Fahrt zur Hölle“? Gonzo sagt der Song hätte auch auf dem Album ‚Ein böses Märchen‘ Platz gehabt. Ein aus unserer Sicht sehr starkes Album mit Liedern wie ‚Lüge‘, ‚C’est La Vie‘, ‚Es ist wie es ist‘ und ‚Zuviel‘. Die Kommentare jedenfalls machen Lust auf das neue Lied ‚Prawda‘.



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Song Nummer 6 ist der Song ‚Saufen ist wie weinen‘. Ein vielversprechender Titel, klingt interessant. Kommentiert von sämtlichen Mitgliedern der Band.

Stephan:

„Machen wir uns nichts vor – du marinierst nicht ein Leben lang dein Gehirn in Alkohol und harten Drogen, ohne dass dir ein paar Drähte durchschmoren. Alkohol ohne Maß und ohne Sinn kann irgendwann traurig werden. Das Bier schmeckt dann schal, der Alk führt als Flucht zu wenig weit und er wird zum Betäuben zu schwach. Du kannst das eigene Jammern und die gutgemeinten Ratschläge nicht mehr hören und wünschst dir nur noch, das die ganze Welt, inklusive der Stimme im Kopf, die Fresse hält. Wir stehen aber immer wieder selbst viel zu nah am Abgrund, um irgendwen zu retten.“

Kevin:

„Na, das passt ja. Vom Saufen kann ich ein Lied singen und das hier trifft den Nagel auf den schmerzenden Kopf. Ab einem gewissen Pegel neigt man dazu, sich über jedes Maß hinaus in die eigene Tasche zu lügen. ‚Ein kleines Bier, ein Gläschen Sekt – ich krieg das hin, ich steck das weg‘ – wenn das jemand sagen kann, dann bin das wohl ich und mein früheres Verständnis von K.O.-Saufen. Der beste Kater ist trotzdem scheiße.“

Pe:

„Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. Geht ab. Schön asslig und melodisch punkig!“

Gonzo:

„Brett! Musikalisch irgendwo zwischen Punk-, Stoner- und Desert-Rock. Die ganz sorglosen Sauflieder haben bei uns ausgedient. Erinnert mich thematisch an ‚Es ist wie es ist‘.“

Pe wie immer kurz und knapp. Einer von Pe’s Lieblingssong auf dem Album lässt unsere Spannung steigen. Allerdings verunsichert uns Gonzos Kommentar mit „musikalisch irgendwoe zwischen Punk-, Stoner- und Desert-Rock.“ Schauen wir mal. Kevin dürfte wohl am besten wissen, wovon in dem Lied gesungen wird und das weiß er auch. Vermutlich kann er viel aus dem Lied auf sein eigenes Leben beziehen.


Der siebte Song und damit vorerst der letzte Song zu dem wir die Onkelz-Stimmen verbreiten: ‚Wie aus der Sage‘. Auch hier meldete sich die komplette Band zu Wort:

Kevin:

„Geiles Ding! Der totale epochale Vorschlaghammer. Pe hat den Text geschrieben und sich damit ein kleines Denkmal verschafft. Ich glaube, er hat dabei auch an mich gedacht. ‚Gegen die geisttrübenden Leidenschaften‘ und ‚Kämpfen macht dich stark – nicht das Gewinnen‘ – epischer geht’s ja wohl nicht mehr. Die Niederlage einstecken und mit richtiger Power wieder aufstehen. Geile Aussage. Ein Onkelz-Song par excellence; vom Gesang, Text und vom instrumentalen Teil.“

Gonzo:

„Unglaublich vielfältiges, komplexes Stück. Die Streicher hat mein Sohn Vincent arrangiert, der Text stammt aus Pe’s Feder. Kevins Gesang ist magisch. ‚Wie aus der Sage‘ fühlt sich größer als das Leben an.“

Pe:

„Richtig fetter Song. Der Text ist motivierend. Dramatisch, episch, hymnisch, irgendwie monumental.“

Stephan:

„In unserem Leben – und besonders in Kevins – kollidierten immer wieder zwei Lebensfluchten, die eine auf dem Weg in die Verdammnis, die andere aus ihr heraus. Mehrfach hat er dem Tod die Schaufel aus den Händen gerissen und sein Ende überlebt. Eine Schlange muss sich häuten, um wachsen zu können. Genauso muss dein Geist Vergangenes verarbeiten und sich reinigen, bevor er weiter wachsen kann! Pe’s zweiter kompletter Text für die Onkelz.“

Stephan erläutert – wie üblich – seine Gedanken am ausführlichsten. Scheinbar wieder ein Song, aus dem Kevin viel auf sein eigenes Leben beziehen kann. Die Onkelz sprechen fast alle von einem epischen Song. Schauen wir mal wie episch er letztendlich wirklich wird.

Hier der Textauszug:

„Herz und Kehle zugezogen, alle Engel sind davon geflogen. Ein Fenstergriff in düsterer Nacht, ich hab es satt, ich ziehe in die Schlacht.“


Das war der erste Teil zum Thema Böhse Onkelz-Stimmen über die neuen Lieder der Scheibe ‚Böhse Onkelz‘. Das Album erscheint am 28. Februar und kann bereits jetzt vorbestellt werden:

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Die komplette Tracklist könnt ihr euch hier anschauen.

Übrigens: meinmusikland.de wird voraussichtlich im März umbenannt zu Metal Madness und dann unter der Adresse metal-madness.de erreichbar sein. Auch ein neues Logo ist schon am Start.

Metal Madness Logo

Das neue Logo nach der Umbenennung im März 2020 von Mein Musikland zu Metal Madness



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